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Videospiel-Verfilmungen, die tatsächlich unterhalten

Vier Videospiel-Verfilmungen für einen Abend vor dem Bildschirm, die mehr bieten als nur bekannte Figuren.

· 2 Min. Lesezeit

Videospiel-Verfilmungen haben einen schlechten Ruf. Viele Jahre lang wirkten sie wie Pflichtübungen für ein Publikum, das die Vorlage schon kannte. Das hat sich geändert. Wer heute Lust auf Action mit Spielursprung hat, findet einige Titel, die auch ohne Controller in der Hand funktionieren.

Warum diese Filme oft unterschätzt werden

Kritiker beurteilen Videospiel-Verfilmungen häufig danach, wie nah sie am Original bleiben. Für Zuschauer ohne Spielerfahrung zählt das kaum. Entscheidend ist, ob die Geschichte für sich steht, ob das Tempo stimmt und ob die Figuren tragen. Genau darauf lohnt sich ein Blick, unabhängig davon, was gerade in den Kinocharts steht.

Filme, die den Einstieg lohnen

Detective Pikachu

Eine Detektivgeschichte mit Pokémon als Nebenfiguren, aber ohne den üblichen Kitsch. Ryan Reynolds spricht die Titelfigur und trägt große Teile der Handlung durch schnelle Dialoge. Der Film funktioniert als leichte Unterhaltung für einen Abend, an dem man nicht viel Konzentration aufbringen will.

Sonic the Hedgehog

Die beiden Teile der Reihe setzen auf klassische Buddy-Komödie: ein tollpatschiger Mensch, ein übermütiges Wesen mit Superkräften. Wer mit dem Spiel nichts anfangen kann, verliert nichts, denn die Handlung erklärt sich selbst. Für Familienabende mit Kindern eine sichere Wahl, ohne dass Erwachsene sich langweilen müssen.

Uncharted

Tom Holland und Mark Wahlberg als Schatzsucher in einer Geschichte, die stark an Abenteuerfilme der neunziger Jahre erinnert. Die Action ist geradlinig, die Wendungen sind vorhersehbar, aber das Tempo hält durch. Kein Film mit Tiefgang, aber einer, der genau das liefert, was der Titel verspricht.

Mortal Kombat

Die Neuauflage von 2021 nimmt sich selbst nicht zu ernst und liefert blutige Kampfszenen im Rhythmus des Spiels. Wer die Reihe kennt, erkennt viele Anspielungen. Wer sie nicht kennt, bekommt trotzdem einen unterhaltsamen Actionfilm mit klarer Struktur: Held lernt kämpfen, Held kämpft gegen Bösewicht.

Was diese Filme gemeinsam haben

Alle vier Titel haben eines gemeinsam: Sie versuchen nicht, mehr zu sein als sie sind. Keine überladenen Botschaften, keine künstlich gestreckte Spielzeit. Das macht sie zu verlässlichen Kandidaten für Abende, an denen man schnell etwas Passendes finden will, ohne lange zu suchen.

Wo man diese Filme findet

Die Verfügbarkeit bei Streamingdiensten ändert sich regelmäßig. Ein Blick in die Suchfunktion des eigenen Anbieters oder auf eine Streaming-Übersichtsseite zeigt aktuell, wo welcher Titel gerade läuft. Wer keinen passenden Dienst abonniert hat, findet die Filme meist auch zum Leihen oder Kaufen bei den gängigen Videotheken im Netz.

Fazit

Videospiel-Verfilmungen müssen nicht die Vorlage exakt abbilden, um zu funktionieren. Die vier genannten Titel zeigen, dass gutes Handwerk in Tempo, Dialog und Figurenzeichnung wichtiger ist als originalgetreue Details. Für einen Abend ohne großen Anspruch, aber mit solider Unterhaltung, sind sie eine gute Wahl.

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